SEPTEMBER 2017

review-mit-wasserzeichen

Blogeinträge

6. September: Rainbow Rowell: Der Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow: eine Rezension
7. September: FSJ Kultur – es ist vorbei!
19. September: PodGedichtung #3 – wuhui!
27. September: Neil Gaiman – American Gods: eine Rezension
28. September: Lyrics: Tame Impala – Feels Like We Only Go Backwards

Gelesene Bücher

  • Neil Gaiman: American Gods
    » gibt es schon eine Rezension!
  • Andrea Schacht: Kyria & Reb – Bis ans Ende der Welt
    » es war ein Mängelexemplar und ich hab es früher immer länger angeschaut aber nie gekauft der gelesen. War schnell und nicht schlecht, aber leider doch typisch Dystopie. Die französischen Details fand ich super.
  • Sarah J. Maas: A Court of Wings and Ruin (englisch)
    » ich hab es gelesen, weil ich den Ausgang der Reihe noch wissen wollte. Nicht herausragend und auch nicht ihr bestes.
  • Walter Moers: Prinzession Insomnia & der albtraumfarbene Nachtmahr
    » I LOVE IT! Nicht nur dass es ein Walter Moers ist, sondern auch sonst sehr schön. Die Charaktere sind toll, die Thematik (Wörter und Wahnsinn) ist wunderbar. JEDER SOLLTE ES LESEN!
  • Walter Moers: Ensel & Krete
    » steht schon viel zu lange im Regal, aber nachdem ich dann schon im Walter Moers-Modus war, hab ich gleich weitergelesen und es genauso geliebt, wenn es auch nicht sein bestes ist.
  • Cassandra Clare, Sarah Rees Brennan, Maureen Johnson: Die Chroniken des Magnus Bane
    »innerhalb von einem Tag durch, war herzerwärmend und ich hab mehrmals laut aufgelacht; Typisch Magnus Bane eben.
  • Ulla Scheler: Es ist gefährlich bei Sturm zu schwimmen
    » erst gekauft, weil ich bis jetzt nur gutes gelesen habe und es ein deutsches Jugendbuch ist. Hab es innerhalb eines Abends bis um 3 Uhr Morgens gelesen. Ein Nacht und Nebel-Buch eben; richtig gut und echt und etwas bedrückend aber gut!

Erhaltene Bücher

September

  • Ulla Scheler: Es ist gefährlich bei Sturm zu schwimmen
  • Walter Moers: Prinzessin Insomnia und der albtraumfarbene Nachtmahr
  • Haruki Murakami: Die unheimliche Bibliothek

Musik

Ich hab jetzt Spotify, demnach entdecke ich gerade am laufenden Band neue Musik. Manches gefällt, anderes wieder nicht, aber hier ersteinmal die Perlen:
Ganz frisch in unserem Musikversum ist Beach House, die einfach sehr entspannt sind. (Ich muss hier anmerken, dass ich sie nicht gerade über Spotify persönlich gefunden hab, sondern vielmehr über eine gute Freundin.)
Ein weiterer Ohrenschmaus ist durch YouTube in meiner Area aufgetaucht und ich denke, dass viele sie schon kennen werden und ich bin mir auch selbst nicht ganz sicher, ob ich sie nicht eigentlich schon einmal irgendwo gehört habe. Im Moment ist sie aber intensiver da. Grace Vanderwaal macht bezaubernde Ukulelenmusik und hat eine  kratzige Stimmen, die mag ich.

Old but Gold sind natürlich immer noch Cat Stevens und Tokio Hotel.
Panic! at the Disco wurde diesen Monat auch wieder neuentdeckt, die sind schon gut!
Außerdem hat die bezaubernde Dodie Clark (ich glaub ich bin wirklich in sie und ihre Musik verknallt – mein  erster Celebritycrush *kreisch*) ein neues Album raus und durch Spotify hört man das noch viel öfter. Besonders gefällt mir »In the Middle« und »Would you be so kind«.

Serien/Filme

In diesem Monat hab ich irrsinnig wenig Serien geschaut, genau richtig, da fühl ich mich dann nach Jahren endlich wieder Herr über mein Zeitmanagement und meine Prokastination. Wie lange das wohl dauern wird?
Einzig nach dem Lesen von »American Gods« musste ich natürlich auch noch die Serie dazu schauen. Aber das hat mich scheinbar nicht so sehr geflasht und ich hab es nicht zu Ende gemacht. (Versteht mich nicht falsch; die ist schon nicht schlecht, aber auch nicht umwerfend bzw. war wahrscheinlich am falschen Ort zur falschen Zeit und ich hatte besseres zu tun).

Allerdings hab ich mit einer Freundin zusammen noch ein paar Filme geschaut.
Wir haben uns über die Schmerzempfindlichkeit der männlichen Hoden (muss man da männlich sagen? Es gibt doch keine anderen Hoden oder?) unterhalten und dann mussten wir an diese sehr amüsante Szene aus She’s the man – Voll mein Typ denken..

…und dann haben wir am Abend gleich den Film geschaut und was soll ich sagen; ich finde, der Humor ist in diesem Film tatsächlich schon gut. Auf jeden Fall unterhaltend!
Der Film war aber ziemlich kurz und deswegen haben wir uns dann spontan noch »Lissy und der wilde Kaiser« von Michael Bully Herbig angeschaut. War auch ganz witzig, da wir den Film aber zuletzt gemeinsam im Grundschulalter in der Turnhalle im Kinderkino angeschaut haben, war er irgendwie auf eine andere Art lustig. Einfach weil auch irrsinnig viele Witze drin sind, die man als Kind gar nicht versteht oder fast nicht.

Erlebtes

Wir haben September. Mein FSJ Kultur ist seit dem 2 September vorbei und jetzt  dann am 2. Oktober beginnt mein Praktikum bei einem regionalen Radiosender bei meinen Eltern in der Gegend. Ich bin jetzt also voll und ganz und absolut wieder daheim eingezogen und ich hab mir Zeit gegeben und diese auch dringend gebraucht.
Ich hab Zeit für mich gebraucht, für wieder daheim ankommen, für meine Familie, für diesen Blog und vielleicht auch ein bisschen für die Welt.
Witzigerweise sind meine Eltern eine Woche, nachdem ich wieder daheim war ersteinmal für zwei Wochen in den Urlaub nach Sizilien geflogen und ich hatte ein Haus für mich alleine – great! (Also unser Untermieter und die Katze waren auch noch da, aber ihr wisst schon!)
Demnach hab ich entspannt, hab dem prokastinieren gefröhnt, hab ganz, ganz viel Sims gespielt! Ich hab auch ein wenig gegrübelt, aber nicht zu viel.
Einmal war ich noch in der oberbayrischen Kleinstadt, für die erste Radiosendung im neuen Schuljahr und gleichzeitig für meine letzte. Es war echt schön und etwas stressig und aufregend! Am Abend danach war ich auch noch ziemlich lange bei einer Arbeitskollegin und wir haben noch eine halbe Ewigkeit geratscht, bevor ich dann wieder in die Nacht aufgebrochen und heimgefahren bin.

Außerdem war ich zwei Mal in München. Das eine Mal bei der Auftaktveranstaltung der neuen kleinen FSJler, wo ich als ehemaliger Sprecher zusammen mit den anderen eine kleine Übersicht über das Jahr vorher gegeben hab, eben was sie so erwartet und so. War sehr lustig, aber eben auch traurig und so final..
Das andere Mal in München hab ich mich mit zwei Freunden getroffen und wir waren im Kindermuseum in einer tollen Recyclingausstellung und haben ganz viel geredet – war schön 🙂

Nachdem ich meine Eltern dann wieder vom Flughafen abgeholt hab, meinte ich so aus Spaß, dass wir ja noch eine Party machen könnten mit Pizzabacken und Tanzen und Lagerfeuer und toller Musik und Freunden und das haben wir dann auch spontan gemacht. Donnerstagnacht Plan gefasst, Freitag Einladungen raus, Samstag Party.
Es war sehr lustig, wie spontan die ganzen »älteren« Freunde meiner Eltern doch waren und dann haben wir am Samstagabend Pizzas gegessen, Unsinn geredet, Karten gespielt und wieder einmal so damn viel getanzt. Praktisch dass Innere nach außen getanzt – Thema das Abends war auf jeden Fall Police 🙂

Direkt im Anschluss hat uns dann direkt eine Erkältung überrollt und das war natürlich passend zum Wahlergebnis (von allen Seiten angegriffen) genau der Anlass, um ersteinmal alles auszukurieren und vier Bücher in zwei Tagen zu lesen und allgemein sehr viel vor dem warmen Ofen und im Bett zu verbringen. Hat mir auf jeden Fall gut getan, dann kann ich jetzt perfekt in den Aktionismus treten und der Welt wieder mit fast zurückgehkehrten Kräften in den Hintern treten.

» Das sind vielleicht nicht die krassen Abenteuer, aber es war wichtig und richtig für mich, glaub ich.

Interessantes

Das viele Lesen war trotz erschöpften Körpers so erfrischend. Vor allem, nachdem ich im letzten Monat irgendwie so wenig gelesen habe, hab ich das vermisst und es hat mich aufgebaut! Very cool!

Jetzt trennt mich dann nur noch ein Wochende mit einem tollen Radioworkshop von meinem Praktikum und meiner »Zukunft« für die nächsten drei Monate.
Mir ist schon klar, dass das kein Studium oder so ist und sich das schon sehr dramatisch anhört für das, dass es jetzt ersteinmal nur ein Praktikum ist.
Allerdings hängt da trotzdem etwas dran: was ist, wenn ich es nicht kann? Was, wenn es mir doch nicht so gefällt? Was ist, wenn das doch nicht mein Ding ist?
Der rationale Teil meines Kopfes versteht schon, dass das irgendwie wird und sicher auch gut wird, aber der kleine irrationale Teil, der eben doch da ist, flüstert genau diese Fragen.
Es ist ein Kreuz, wenn man einen Traum hat und leider keinen Plan B, denn wenn das nicht funktioniert, dann hat man ganz schnell mit Vollkaracho den Erdboden gestreichelt und liegt in Scherben da. Es kann mehr kaputt werden, wenn ein langgehegter Traum kaputt geht, glaube ich. Aber das wird schon!

Außerdem ist da dieses komische Gefühl, dass ich jetzt dann wieder los muss und nicht daheim bleiben kann, sondern wieder wo anders bin – ganz merkwürdig.

So, jetzt aber zu euch! Wie war denn euer September? Habt ihr viel gelesen? Viel erlebt? Euch kreativ ausgelebt? Was habt ihr gestern Abend gegessen? Wie findet ihr die Aussicht auf Herbst? Habt ihr euch schon erkältet oder ist der Kelch noch an euch vorüber gegangen? Was ist denn euer Musikjam im Moment? Ist euere To Do Liste sehr unangenehm lang? – Lasst es mich wissen!

Beep-Beep-Boop (wie WordPress immer sagt, sehr süß) Itchy

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2 Antworten

  1. wordBUZZz sagt:

    Grace Vanderwaal… Flashback zu Life is Strange Soundtrack. Übrigens fange ich nun endlich „Before the Storm an“….

    Ach Cat Stevens immer noch allseits beliebt aufgrund des Soundtracks von „Finsterworld“.
    Ja endlich jemand, der Panic! in the Disco genauso so feiert, zumindest die Musikvideos. Die Musikrichtung ist eher so naja…

    Lesen ist wunderbar, habe ich auch wieder versucht mehr einzustreuen und funktioniert ganz gut. Jedoch immer noch auf Deutsch, weil für Englisch nach Feierabend noch kein Platz ist. Deal with it 😀 Zumal ich keine Bücher hier kaufen darf, wie soll ich dass bitte alles Transportieren. Ich habe schon vier daheim liegen und eins kommt noch dazu xD

    Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Praktikum und drücke dir die Daumen für die nächsten drei Monate. Ich kann nur sagen, dass ich doch absolut nachvollziehen kann: Plan A Kunst studieren, Plan B… Ja, ne… Man ist heutzutage ja flexibel. Gestern Abend gab es öhm… Mac n‘ Cheese

    • freidichterin sagt:

      Hehe – ich bin gespannt auf deine Meinung!
      Panic!at the Disco ist manches brauchbar, anderes eher ein wenig too much.
      Bücher kann man ruhig ein paar mehr besitzen und im Notfall schickst du ein Päckchen heim, muss ja nicht so weit reisen und geht auch nicht so leicht „verloren“ wie bei der bolivianischen Post 😉

      Dankeschön! Läuft ja jetzt dann schon fast ein Monat und damit ist schon ein drittel rum, krass wie schnell das geht!
      Wie ist es denn bei dir bis jetzt so?

      Mac n‘ Cheese klingt doch toll!

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