HOW TO: nicht komplett blamieren beim studieren #bewerbung

Helllloo – was gehtn?

Ich hab es jetzt ganze zwei Jahre hinausgezögert, dass ich diesen finalen Schritt irgendwie einleiten muss – STUDIEREN!
Und über diese neue Reihe zeig ich euch mal ein bisschen, was ich so alles erlebt habe in diesem Zusammenhang.
Gleichzeitig dokumentiere ich hiermit meine bezaubernden Fehler, die man eben so macht, wenn man sich nicht so wirklich auskennt, ne!


Nochmal kurz zu den Basics:
Im Juni 2016 hab ich mein ABITUR bestanden und mein Zeugnis in die Hand bekommen.
Weil ich aber mit meinen zarten 18 Jahren nicht ganz so einverstanden mit meinem fehlenden Wissen an ECHTER Arbeitserfahrung war, hab ich mich bereits ein halbes Jahr eher für die nette Alternative zum hippen Auslandsaufenthalt entschieden:
Ich hab ein Freiwilliges Soziales Jahr absolviert. In meinem Fall gehört da noch ein Kultur dazu und dann war ich schon perfekt aufgehoben.
Punkt. Ich bin also relativ schnell nach meinem Schulabschluss ausgezogen und bin in eine Kleinstadt nach Oberbayern in eine meh-Wohngemeinschaft mit einer mittelalten Dame die selten zuhause war und deren pupertären Tochter und ihren wechselnden Freunden (die sehr oft zuhause waren) gezogen.
Ich hab ein Jahr lang bei eine Kreisjugendring gearbeitet – demnach: viel mit Kindern und Jugendlichen ABER (und das ist entscheident für die weitere Geschichte) ich hab mich auch derbe verknallt!

Vorvorbasic-Zwischeninfo: ich schreib gerne, Unsinn wie diesen, aber auch Berichte und Geschichten und Gedichte und den ganzen Kram. Deswegen hab ich schon länger den Plan vom fancy Journalisten – allerdings langezeit eher in die Printmedien-Richtung!

Ja und während meines FSJs also hab ich mich verliebt, so richtig heftig, mit Dauergrinsen und Adrenalin.
Ich hab mich ins RADIO verknallt – Radio machen wohlgemerkt! Denn der größte Teil meiner Aufgaben war es, die Mitbetreuung und radaktionelle Arbeit eines Jugendradios. Mit allem inklusive: Moderieren, Technik, Interviews, Beiträge schreiben, Social Media etc. etc.

Nach meinem FSJ Kultur direkt studieren, dass man seinem Ziel nochmal näher ist, klingt nicht schlecht, aber es ist recht gern gesehen, wenn nicht sogar gefordert, dass man ein Praktikum in einer echten Redaktion mitgemacht hat.

Demnach hab ich dann ein nettes lokales Hitradio wieder in der Nähe der Heimat gefunden, mich beworben und die drei Monate nach meinem FSJ bis Weihnachten mit funny times à la Redaktionspraktikant verbracht. Das waren drei damn interesting monthssss mit Wissenspush und anderen Feststellungen für die nächsten Jahre. Ja und dann war das vorbei und ich wollte unglaublich gerne von heute auf morgen anfangen zu studieren, aber das klappt ja oft nicht ;(

Deswegen hab ich dann verschiedene Firmen angeschrieben und hab jetzt auch einen echt netten Job in einer Firma in der Gegend im Büro bis Juli.
Parallel dazu wurde sich dann noch bei einem echten Abenteuer beworben und mit mehr Glück, als Überzeugung hab ich mich scheinbar dafür qualifiziert, dass ich über ein spannendes Projekt über einen orientierungslosen Zugvogel für den WWF Deutschland schreiben darf.
Das läuft bis zum 30. September 2018 und damit genau einen Tag, bevor mein Studium beginnt, ist das nicht der absolute Wahnsinn? Wir wären wieder in der Gegenwart angekommen und hier kommt der Beitrag:


Ab Oktober möchte ich also studieren, am besten was mit Radio und Journalismus und so und auf diese Reise nehm ich euch heute mal mit 😉
Ich hab mich jetzt nach einigem Hin- und Her und Informieren und nachlesen and so on and so on für zwei Studienorte und ihre Studieninstitutionen entschieden.
WICHITGE KRITERIEN WAREN:
ich wollte nicht unbedingt weg aus Bayern während meines Bachleor-Studiums.
Ich wollte erstmal nicht fachbezogen studieren.
Ich wollte etwas in der Hand haben, bevor ich mein Volontariat bei einem Radiosender anfangen.

Schlussendlich also hab ich zwei Möglichkeiten gefunden, über die ich euch berichten werde:
Nr. 1 Universität Passau mit »Journalistik und Strategische Kommunikation«
Nr. 2 Hochschule für angewandete Wissenschaften Ansbach mit »Ressortjournalismus«

Bewerbungsfriststart in Passau war schon Mitte August und das lief alles noch sehr easy ab.
Man meldet sich da im Bewerbungsportal an, füllt ein paar Lücken aus, beantwortet die eine oder andere Frage und bekommt am Ende eine Formular mit all seinen Angaben. An diesem Punkt sind sie leider ein bisschen oldschool und wollen, dass man das Formular ausdruckt und zusammen mit einer amtlich beglaubigten Kopie seines Abschlusszeugnisses (und in meinem Fall noch das gleiche für das Zertifikat vom FSJ) zuschickt.

In Ansbach sind sie eher auf dem allgemeinen Zug (2.Mai) und deswegen bin ich dann vergangene Woche von der Arbeit heimgekommen, hab mich angemeldet, hab mich noch bei hochschulstart.de angemeldet (weil man das auch noch braucht…) und hab dann ähnlich wie bei der Passauer Universität meine persönlichen Daten eingetippt. Bei den Dokumenten waren sie hier allerdings schon einen Schritt weiter und man sollte nur alles schön als PDF hochladen. Inklusive eines »tabellarischen, lückenlosen Lebenslaufs«, was ich schon wieder echt unangenehm fand, wo sind wir denn? 1950 oder was?
Aber das Ding mit dem »lückenlosen Lebenslauf« ist ja nochmal eine ganz andere Geschichte, über die ich mich gerne nächste Woche bei meiner neusten Folge #podgedichtung – meinem Podcast aufregen kann 😉

Von der Universität Passau bzw. dem Bewerbungsportal kam dann ein paar Tage später (nachdem die Post eingegangen und alles gecheckt wurde, nehm ich an) eine Email, dass meine Bewerbung gültig ist.

Bei der Hochschule Ansbach hat es ebenfalls zwei Tage gedauert, bis es soweit abgecheckt wurde und meine Bewerbung für gültig erklärt wurde.

Soweit so gut – die nächste Info kommt dann wohl erst raus, wenn ich Neuigkeiten hab, das heißt. das dauert jetzt noch ca 3,5 Monate und dann kann das Studieren ja auch fast schon beginnnen – stay tuned!

Kurze Zwischeninfo: Mir ist sehr wohl bewusst, dass Studiengänge, die explizit mit Journalismus zu tun haben, meist eher nicht so bei Journalisten gesucht werden und oft geraten wird, man solle doch fachbezogen (also Politik, Wirtschaft, Technik) studieren. Ich hab mir das ausgiebig überlegt und bin zu dem Schluss gekommen, dass es in meinem Fall gut passt. Dann hab ich eine Grundlage und kann mich dann im Master fachspezifisch verwirklichen. Bis dahin ist das mit den Grundlagen nie verkehrt. Ich studiere eigentlich nur, weil ich dieses Erlebnis sehr gerne hätte und weil ich irgendwas in der Hand haben möchte, das allgemein gleich anerkannt ist und nicht nur ein Volontariat, das bei jeder Redaktion x-beliebig ausgeführt wird.

Wie ist das bei euch? Studiert ihr? Habt ihr studiert? Wollt ihr noch studieren? Und wenn ja, was? Oder habt ihr eine Ausbildung gemacht/wollt sie machen/macht sie gerade? Und wenn ja, was? Warum habt ihr euch so entschieden? Seid ihr zufrieden? – Lasst es mich wissen!

xxx Itchybuu

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