Florence + the machine: Hunger

Damn ich hab sie live gesehen, diese Frau mit den roten Haaren und der unglaublichen Stimme. Und es war echt heftig schön!
Seitdem und das ist jetzt schon fast ein Monat her, spuken ihre Songs immer noch in meinem Kopf und auf meiner Dauerbrennerplayist herum und werden rauf und runter gespielt, weil das eben so sein muss.
Ganz besonders angetan hat es mir „Hunger“, das mit krassem Bass und gleichzeitig poppiger Melodie gar nicht mehr tanzbar sein kann.

At seventeen I started to starve myself
I thought that love was a kind of emptiness
And at least I understood, then, the hunger I felt
And I didn’t have to call it loneliness

Hunger – Florence + the machine

Es ist die zweite Single auf ihrem neuen Album „High as Hope“, das vor ziemlich genau eine Jahr veröffentlicht wurde.
Hunger hat im Juni 2018 den bereits fünften Nummer 1-Hit der Band markiert bei denn Billboard Adult Alternative Songs.
Auf Instagram schreibt Florence Welch dazu:

„This song was never meant to be a song. It was a poem, written in an effort to understand the ways I looked for love in things that were not love. I was never thinking it would be a song, but maybe that’s the point. And by singing it out loud, together we become a choir, a chorus, higher than the hurt, louder than loneliness. “

Florence Welch auf Instagram

Florence Welch singt von ihrer Essstörung im Alter von 17 Jahren und verwandelt den Song dann aber nach und nach in ein Lied über das Streben und sich Verzehren nach mehr – mehr Liebe, mehr Anerkennung, mehr.
Es geht um die Löcher in unseren Herzen, die wir versuchen zu füllen mit Obsessionen und anderen Ablenkungen.
Sie singt davon, wie man nach Liebe sucht, allerdings dort wo man eigentlich keine Erfüllung findet. Wie so oft macht sich Florence damit seelisch nackt und gibt damit uns, die ihre Songs hören, eine Verbindung. Wahrscheinlich fühlen sich viele Menschen so.
Bei ABC Radio sagt sie, dass sie mit Hunger ein großes, möglicherweise total unbeantwortbares spirituelles Thema wie ein Trojanisches Pferd in einen Pop-Song gemogelt hat.

„You make a fool of death with your beauty“

Hunger – Florence + the machine

Auf das ganze Album betrachtet stellt sie in diesem Song eine Problematik dar, die sie lange beschäftigt hat, in den weiteren Songs beantwortet sie sich diese Problematik und zeigt die Lösungen auf, wie man liebt und damit nicht etwa das Loch füllt, sondern erst das Loch mit sich selbst füllt und die Liebe dann als extra Sahnehäubchen nimmt.

Kennt ihr Florence + the machine? Und ihr neues Album? Was denkt ihr zu Hunger? Habt ihr auch manchmal das Gefühl, dass ihr irgendwie versucht etwas in eurem Herzen zu stopfen und es funktioniert nicht so ganz? (damn das war jetzt tiefsinning!) – Lasst es mich wissen!

Share it, Baby!

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